Agentursurferin Martina findet die perfekte Welle

Agenturen lernen kreative Nachwuchskräfte kennen, Studierende erhalten Einblicke in den Agenturalltag: Das ist die Kampagne „Komm in die Agentur“, die diesen Sommer zum zweiten Mal stattfindet. Die „Agentursurfer“ lernen innerhalb von acht Wochen vier verschiedene Agenturen und deren Projekte kennen – nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch.

Die Profilwerkstatt nimmt zum zweiten Mal an der Kampagne teil. In diesen Wochen schnuppern bei uns Agentursurfer aus ganz Deutschland rein. In den vergangenen Wochen haben wir Martina Neis in unserem Büro in München begrüßt. Die 24-Jährige studiert Medienkommunikation in Würzburg, nun war sie Zwischenmieterin im Haus der Contentexperten. Zum Ende ihres Praktikums erzählt sie von ihren Erlebnissen in unserem Münchner Team.

Martina, wieso hast du dich in die Agenturwellen gestürzt und bist als Surfer bei „Komm in die Agentur“ dabei?
Inzwischen etwas peinlich berührt, erinnere ich mich an meine Lieblingsserie vor zehn Jahren. Viel ist mir von „Anna und die Liebe“ nicht im Gedächtnis geblieben, aber die Begeisterung, die ich für Annas Job verspürte, ist immer noch präsent. Die Protagonistin arbeitete in einer Werbeagentur, sodass auch in mir der Wunsch heranwuchs, in einer ähnlichen Branche Fuß zu fassen. Manchmal erkenne ich mich noch in ihr wieder: das eher schüchterne Mädchen mit der Leidenschaft für kreative Ideen.

Seitdem ist allerdings viel Zeit vergangen, ich studiere inzwischen Medienkommunikation im Master und habe ein Fernstudium als Grafikdesignerin gemacht. Einige Praktika und Werkstudentenjobs haben mir zwar gezeigt, welche Möglichkeiten die Arbeitswelt bietet, doch ich bin immer in einem anderen Unternehmen und nicht in einer Agentur gelandet. Jetzt habe ich die Chance, Verpasstes nachzuholen und in meinen Traumberuf reinzuschnuppern. Nicht nur bei einer Agentur, sondern gleich bei vier verschiedenen. Ich würde sagen, das ist die perfekte Welle!

Wie ist dein Eindruck von der Profilwerkstatt, den Kollegen und der Arbeitsumgebung?
In den vergangenen zwei Wochen durfte ich das Münchner Team unterstützen. Durch den vergleichsweise kleinen Standort war die Arbeitsatmosphäre sehr familiär und herzlich. Nachfragen, ob man auch genug trinkt, und interessante Gespräche in den Mittagspausen lockerten für mich das Arbeitsverhältnis auf und trugen zur Wohlfühlatmosphäre bei.

Inwieweit wurden deine Vorstellungen vom Agenturalltag erfüllt oder nicht?
Mir war zuvor nicht bewusst, welch große Bedeutung Pitchs selbst für renommierte Agenturen haben. In meiner Vorstellung liefen diese auch eher wie in der Fernsehsendung „Die Höhle der Löwen“ ab, ohne zu wissen, wie viel Energie und Ressourcen tatsächlich dafür aufgewendet werden müssen. Im Allgemeinen wurden meine Erwartungen aber erfüllt, sodass der Traum von einem Agenturjob weiterhin besteht.

Was hat dich in der Profilwerkstatt überrascht?
In der Profilwerkstatt hat mich überrascht, wie gut der Spagat zwischen einer lockeren Atmosphäre und professioneller Arbeitsweise gelingen kann. Ich habe Einblick in Projekte und Resultate bekommen – die Ergebnisse sprechen für sich.

Welcher Moment der letzten zwei Wochen wird dir vor allem in Erinnerung bleiben?
Mir wird besonders in Erinnerung bleiben, dass sich die Kollegen Zeit genommen haben, mir alle Fragen rund um das Arbeiten bei der Profilwerkstatt oder der Branche im Allgemeinen zu beantworten. Ich hatte zuvor keine Vorstellung davon, wie viele Menschen tatsächlich an einem Projekt arbeiten und wie vielseitig die einzelnen Aufgabenfelder sind. Herausragende Ergebnisse können eben nur durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Talente entstehen.

Was nimmst du vom Agentursurfing bei uns für dich mit?
Ich habe gelernt, dass Content Marketing vor allem eines ist: nie langweilig. Selbst für Unternehmen und Branchen, die ich normalerweise als uninteressant abstempeln würde, gelingt es mit Hilfe von Content Marketing eine spannende Geschichte zu erzählen und Inhalte eindrucksvoll aufzubereiten.

„Ich habe gelernt, dass Content Marketing vor allem eines ist: nie langweilig.“
– Martina Neis, Agentursurferin

 Wie sieht dein Agentur-Traumberuf aus?
Erst eine ansprechende Gestaltung sorgt dafür, dass aus einer guten Kampagne eine brillante wird. Aus diesem Grund begeistert mich alles, was sich um das Thema Design dreht. Bei meinem Traumberuf spielt allerdings nicht nur die technische Umsetzung eine Rolle, sondern auch die kreativen Prozesse sowie die Konzeption, die dahinterstecken.

Wofür begeistert du dich in deiner Freizeit?
Schöne Natur und leckeres Essen lassen mein Herz höherschlagen. Mit Brezeln und Obazda an einem der wunderschön klaren Seen in der Münchner Umgebung zu sitzen – das reicht mir schon, um glücklich zu sein.

In drei Sätzen: Agentur bedeutet für dich …?
1) Abwechslungsreiche Aufgaben
2) Stetig neue Herausforderungen
3) Professionelle Kreativität

Herzlichen Dank! Viel Spaß noch bei „Komm in die Agentur“ und alles Gute für deinen weiteren Agenturweg – schön, dass du bei uns warst!

Inzwischen surfen bei uns Hanna (Darmstadt) und David (München).